Pflicht zum Mitführen einer Warnweste ab dem 1.7.2014

Die Pflicht zum Mitführen einer Warnweste ist ab dem 1. Juli 2014 nunmehr für  alle
Kraftfahrzeuge  in der  Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung  vorgeschrieben worden.
Bisher  bestand diese Pflicht  lediglich für gewerblich  genutzte Fahrzeuge nach einer
berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschrift. Die Bundesregierung erhofft
sich durch bessere Sichtbarkeit von Personen einer Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Die mitgeführte Warnweste muss den Normen EN ISO 20471:2013 oder der EN 471:2003
+ A1:2007, Ausgabe März 2008 entsprechen. Der Aufbewahrungsort im Fahrzeug ist nicht
fest vorgeschrieben.  Zuwiderhandlungen  können mit einer Geldbuße von 15 Euro
geahndet werden.
In den  europäischen Nachbarstaaten  besteht die Verpflichtung zum Mitführen einer
Warnweste schon seit längerem.

AU-Plakette verschwindet

Seit 1. Januar 2010 werden nun keine Plaketten mehr auf die vorderen Fahrzeugkennzeichen geklebt. Damit fällt die Abgasuntersuchung (AU) aber nicht aus, sondern wird in die Hauptuntersuchung (HU) integriert und findet zum gleichen Zeitpunkt statt. Das heißt, die nächste AU wird mit der nächsten HU fällig, auch wenn die letzte AU weniger als zwölf (PKW) oder 24 (LKW) Monate zurückliegt. Andererseits entfällt auch die Pflicht zur Durchführung einer AU vor der Fälligkeit der HU.